Nenn mich nicht Hasi!

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Das provokant gestaltete Cover eines pinken Hasen mit einer Kalaschnikow in der Pfote, verbunden mit dem Titel „Nenn mich nicht Hasi!“ haben mich dazu veranlasst, dieses Buch zu lesen.
Der erste Roman von Sandra Girod handelt von Angela, Kosename Hasi, die mit ihrem Mann Jan-Rudi und den beiden Kindern Luca und Knöpfchen in einer Doppelhaushälfte im Norden Hamburgs wohnen. Ihr Leben hat sich Angela anders vorgestellt, denn inzwischen führt sie eine recht leidenschaftslose Ehe und ist Vollzeit-Hausfrau und Mutter zweier sehr aufgeweckter Kinder. Insgesamt läuft nichts so, wie sie es einmal geplant hatte. Als ihre engste Freundin Paula eine Affäre mit einem alten Freund anfängt, beschließt auch Angela auf die Suche nach einer Liebschaft zu gehen, die wieder Schwung in ihr Leben und ihr ein besseres Selbstbewusstsein ermöglichen soll. Doch auch hier läuft natürlich nicht alles reibungslos.

Beim Lesen des Romans hatte ich insbesondere auf den ersten 100 Seiten Probleme in die Geschichte hineinzukommen. Die Charaktere und die geschilderten Situationen haben mich einfach nicht gepackt und mich zum Weiterlesen animiert. Statt dessen habe ich mich eher durch den Roman hindurchgekämpft.
Insgesamt finde ich die gesamte Story ein wenig zu alt und vorhersehbar – es existieren bereits unzählige Geschichten von chaotischen, überforderten Hausfrauen in der Midlife-Crisis und bei diesem Roman fehlte mir einfach etwas neues, erfrischendes an der Story oder den Personen. Auch die dargestellten Charaktere fand ich fast alle unsympathisch. Kinder, Mann, die Nachbarn und leider auch die Protagonistin Angela selber durch ihr oft kopfloses Verhalten konnten keine Sympathie-Punkte erlangen. Angela wirkte auf mich häufig einfach nur naiv und oberflächlich. Die Schilderung der typischen Alltagssituationen von Angela empfand ich als zu ausführlich beschrieben, ohne einen gewissen Pepp oder humorvolle Züge.

Mein Fazit: Leider empfand ich den Roman ähnlich wie das dargestellte Leben der Protagonistin Angela als zu langweilig und ohne aufregende Akzente oder Tiefgang.

Einen Einblick in die ersten Kapitel des Romans erhaltet ihr auf der Verlagsseite unter folgendem Link, der Debütroman von Sandra Girod ist im März 2014 im blanvalet-Verlag erschienen.

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